Vom Dürfen und Müssen

“Du musst einfach mal an einer Sache dran bleiben!”

Muss ich das?
Nein!
Ich nehme mir die Freiheit einfach etwas Neues anzufangen, wenn ich das Gefühl habe, das Alte bringt mich auf meinem Weg nicht mehr weiter.
Ich will nicht arbeiten MÜSSEN – ich will arbeiten DÜRFEN.

Ich habe viel über das Wort müssen nachgedacht. Es gehört fest zu meinem alltäglichen Vokabular.
Ich finde nicht, dass ich es radikal daraus entfernen “muss”.
Aber ich denke in letzter Zeit immer öfter darüber nach, ob ich es durch “dürfen” oder “wollen” ersetzen kann.

Kennst Du das?

Du liegst an einem sonnigen Nachmittag auf dem Sofa, bist kurz vorm Eindösen und plötzlich bekommst du ein schlechtes Gewissen in Form von Herzrasen oder innerer Unruhe.
Ich kenne das, seit ich denken kann. Und ich kenne nicht wenige Personen, bei denen das genauso ist.
Irgendwann habe ich herausgefunden, woran es bei mir lag.
Der Satz “am hellichten Tag schläft man nicht” hatte sich so sehr in mein Unterbewusstsein eingebrannt, dass es Alarm schlug, sobald ich nachmittags Gefahr lief einzuschlafen. Ich selbst hielt mich für abnormal, weil ich es nicht schaffte diesen Tag ohne eine Schlafpause durchzuhalten.

Heute weiß ich, dass es sogar gesund ist einen Mittagsschlaf zu machen.
Trotzdem hatte ich immer wieder dieses Herzrasen und ich fragte mich, was ich dagegen tun konnte.
Geholfen hat mir letztendlich der Griff in die Affirmations-Trickkiste: Immer wenn ich auf dem Sofa lag, sagte ich zu mir: “Ich darf das. Ich hab mir das verdient.”

Heute kann ich ganz entspannt einen Nachmittag auf dem Sofa rumdösen, wenn mir danach ist.

Das hab ich mir verdient 🙂

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